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Auf den folgenden Seiten finden Sie alle Informationen rund um die Freiwillige Feuerwehr Hamburg-Rothenburgsort/Veddel.

In der Rubrik „Über uns“ finden Sie alle Informationen zur Geschichte, Technik und zu Aufgaben der Wehr.

Aktuelle Einsatzberichte finden Sie in der Rubrik „Einsätze“.

Einsätze im Akkord…

Am 15.08.2017 waren wir als Feuerwehr sehr stark gefordert. Unsere Mitglieder mussten zu 12 Einsatzstellen ausrücken, davon 9 unwetterbedingte Alarmierungen.

Die erste Alarmierung ereilte uns zur Mittagsstunde als eine Brandmeldeanlage ihre Arbeit verrichtete und wir die Kollegen der Berufsfeuerwehr bei der Überprüfung des Alarms unterstützten. Glücklicher Weise stellte sich das Ganze als Fehlalarm dar. Aber bereits 30 Minuten später rückten wir erneut aus, um uns mit Wassermassen abzumühen, die aus einem Rohrbruch stammten. Nach knappen 2 Stunden Wasserschieben waren wir zurück am Gerätehaus und begannen mit der Vorbereitung des Übungsdienstes. Aber auch dieses mal war es eine Brandmeldeanlage die unsere Arbeit unterbrach.

Im weiteren Verlauf des Abends mussten wir unseren Übungsdienst abbrechen und machten uns auf den Weg die Wehren aus dem Hamburger Süden zu unterstützen. Die Kollegen der Leitstelle mussten wetterbedingt den Ausnahmezustand ausrufen und schickten uns ebenfalls auf die südliche Elbseite.

Insgesamt war es einer der anstrengendsten Tage des Jahres…

 

Einsätze 2017

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16. August 2017, 13:36 Uhr

Einsatzstatistik Juni 2017

 

Im Juni hatten wir wieder alle Hände voll zu tun, schuld waren 19 Alarmierungen.
Insgesamt waren wir bei 12 Brandeinsätzen und 7 Einsätzen zur technischen Hilfeleistung. Darunter fielen im Rahmen des Unwetters am 22. Juni drei Einsätze, bei denen umgestürzte Bäume beseitigt werden mussten.
Unser Kleinboot wurde zu vier Bootseinsätzen angefordert, davon ein FEUWA und ein THWAY.

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5. Juli 2017, 14:54 Uhr

FEUBMA mit anschließender Rettung eines Nilpferdbabys in Rothenburgsort

Einsatz NR. 94 rief uns gestern gegen 17:00 Uhr zu einem Brandmeldealarm. Der Auslöser hierfür war Deospray, das unter einem Rauchmelder versprüht wurde. Deshalb konnte hier schnell Entwarnung gegeben werden und wir haben uns auf den Rückweg zur Wache begeben.

Hier angekommen, wurden wir kurze Zeit später von Passanten angesprochen, ob wir ihnen eventuell helfen könnten.
Sie hatten einen kleinen Korb mit einem Tuch darin in der Hand und wussten nicht so recht, was sie tun sollten, denn in dem Korb befand sich ein kleines Tierbaby, das von uns sofort fachmännisch als Nilpferd erkannt wurde, hier waren sich alle einig.
Zumindest im ersten Augenblick sah es wie ein kleines Happy Hippo aus.

Richtigerweise wurde natürlich mit dem zweiten Blick vermutet, dass es sich hierbei nicht um ein Hippopotamus amphibius handeln kann, da jeder weiß, dass Nilpferdjungtiere bei der Geburt in der Regel zwischen 25 und 55 kg „schwer“ sind und somit nicht mal eben so in einem kleinen Korb auf einer Hand gehalten werden können.
Außerdem wurde natürlich auch kein Flusspferdweibchen aus Zoo und Co. vermisst und ein freilaufendes Nilpferd wäre doch sehr seltsam in unseren Breitengraden.

Natürlich haben wir dann, wie versprochen, das Tier im Tierheim in der Süderstraße abgegeben. Es wurde bestätigt, dass es sich hierbei um ein Kaninchenjunges handelt, welches vermutlich aus dem Bauch der Mutter beim Hoppeln gefallen ist…. oder waren das Kängurus?… 😉

 

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30. Juni 2017, 17:24 Uhr

Übungsdienst am 23.05.2017

Bei diesem Übungsdienst stand das Thema „Atemschutznotfalltraining“ auf dem Dienstplan.

Da es im Atemschutzeinsatz immer zu Komplikationen kommen kann, ist es wichtig, dass jeder Feuerwehrangehörige in dieser Situation genau weiß was er zu tun hat. Bei der Feuerwehr Hamburg gibt es deswegen ein klares Konzept in dem genau geregelt ist, wer wann welche Maßnahmen ergreifen muss, um eine schnellstmögliche Rettung des in Not geratenen Atemschutzgeräteträgers sicherzustellen.
An diesem Abend nutzten wir dazu das Übungshaus der Feuerwehrakademie Hamburg. Es wurde zuerst das Vorgehen unter Nullsicht in einem verrauchten Raum geübt. Um das Szenario etwas realistischer zu gestalten, wurden Hilfeschreie und Funksprüche eingespielt. Außerdem mussten sich die vorgehenden Trupps durch mehrere kleinere Stationen arbeiten und die richtigen Maßnahmen dazu parat haben. Zum Beispiel musste richtig gehandelt werden, wenn ein Truppmitglied keine Luft mehr bekommt oder plötzlich verloren geht.
In Hamburg ist ein Atemschutznotfall in mehrere Phasen aufgeteilt, diese wurden anschließend auf dem Hof wiederholt um alle Handgriffe weiter zu verinnerlichen.

 

[Für die genauen Hinkucker unter uns: Selbstverständlich wissen wir, wie man eine Flammschutzhaube richtig aufsetzt – hier wurde sie allerdings dazu benutzt um die Sicht einzuschränken 😉 ]

 

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30. Mai 2017, 15:27 Uhr

Technischer Dienst am 16.05.2017

Am vergangenen Dienstagabend war ein technischer Dienst angesetzt – dabei wurden gemeinsam unsere Fahrzeuge geputzt und durchgecheckt, aber auch mal wieder die Wache komplett sauber gemacht.

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18. Mai 2017, 12:34 Uhr

Übungsdienst am 09.05.2017 auf der Elbinsel Kaltehofe

Übung macht den Meister. Am vergangenen Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Rothenburgsort-Veddel zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage auf die Elbinsel Kaltehofe gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte kam dem Gruppenführer sofort ein Handwerker entgegen, der einen „lauten Knall“ gehört hatte. Er war sich nicht sicher, ob sich sein Kollege noch im Keller des Gebäudes aufhielt. Näheres könnte er allerdings nicht mitteilen. Aufgrund der erhaltenen Informationen musste sich der Gruppenführer zunächst Zugang zum Museumsgebäude verschaffen, die Meldung der Brandmeldeanlage auswerten und sich in dem unbekannten Gebäude zum Einsatzort vorarbeiten. Dabei musste er auf sein Gasmessgerät achten, dass die Freiwillige Feuerwehr erst seit kurzem mit in den Einsatz nimmt.

Am Schadensort angekommen schlug das Messgerät plötzlich Alarm. Dem Gruppenführer blieb nur ein kurzer Moment der genauen Erkundung bevor er den Raum wieder verlassen musste. Sofort wurde das Alarmstichwort auf FEUY erhöht und der Angriffstrupp unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um den vermissten Handwerker zu suchen. Auch der Angriffstrupp vom zweiten Fahrzeug unterstütze bei der Suche. Die restliche Besatzung bereitete eine Wasserentnahme aus offenem Gewässer vor, da der nächste Unterflurhydrant zu weit entfernt lag.
Nach einer zügigen Suche in den Katakomben wurde der vermisste Handwerker gefunden, gerettet und an die Feuerwehrsanitäter übergeben. Sofort wurde das Alarmstichwort von Menschenrettung auf Brandbekämpfung umgeändert. Somit konnte schon nach kurzer Zeit „Feuer aus“ gegeben und die Übung erfolgreich beendet werden.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern der Hamburger Wasserkunst, die uns das Gebäude zur Verfügung gestellt und uns schauspielerisch unterstützt haben.
Wir freuen uns auf noch viele weitere Übungen auf der Elbinsel Kaltehofe, da es auf dem Gelände noch vieles zu entdecken gibt.

 

Text: M. Hackl

Fotos: S. Schünemann

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13. Mai 2017, 16:37 Uhr