18.04.2020 – 19:55 – FEU

Aus der Pressemeldung der Feuerwehr Hamburg – wir wurden zur Ablöse alarmiert:
18.04.2020, 07:33 Uhr, Hamburg Altstadt, Willy-Brandt-Straße, Feuer

Am Samstagmorgen wurde die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 von Passanten informiert, dass leichte Rauchentwicklung auf dem Dachbereich eines Geschäftshauses an der Willi Brandt Strasse deutlich zu erkennen sei. Der Einsatzleiter des alarmierten Löschzuges erkundete vor Ort eine Rauch- und Wärmeentwicklung aus einer Wandverkleidung im Innenhof und aus einer Blechverkleidung auf dem Dach des achtgeschossigen Büro- und Geschäftshauses in geschlossener Bauweise. Eine weitere Erkundung mithilfe von Wärmebildkameras und Endoskopen ergab, dass es in einer Dehnungsfuge von circa 5cm Breite, zwischen dem betroffenen und einem angrenzendem Gebäude, zu einem Schwelbrand von Isoliermaterial gekommen war. Die Spezialeinsatzgruppe Höhenrettung der Feuerwehr Hamburg musste hierzu Teile der Fassade und der Dachverkleidung entfernen. Um an die Brandherde zwischen den massiven Mauern zu gelangen, führten zwei Teams des Technischen Hilfswerkes Hamburg zunächst auf jeder Etage Kernbohrungen durch, damit Löschlanzen zur Einbringung von Löschwasser eingesetzt werden konnten. Parallel wurden Löschmaßnahmen von außen über tragbare Leitern durch Trupps mit umluftunabhängigem Atemschutz und C-Rohren durchgeführt. Dennoch konnten man nicht alle Glut- und Wärmenester erreichen. Erst mit dem Einsatz eines nachgeforderten Hochdruckwasserschneid- und Löschgerätes aus dem Umland, sowie einer speziellen Hubarbeitsbühne, wurde im weiteren Verlauf der gewünschte Löscherfolg erzielt. Nach Abschluss der personal- und zeitintensiven Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle gegen 03.00 Uhr des folgenden Tages der Polizei und dem verantwortlichen Betreiber übergeben.

Insgesamt waren rund 86 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Hamburg, Technischem Hilfswerk Hamburg und der Freiwilligen Feuerwehr Brunsbüttel vor Ort im Einsatz.

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